Die Evangelische Kirchengemeinde Randerath ist eine Diaspora-Gemeinde mit langer Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.

Bereits Anfang des 17. Jahrhunderts fand hier eine Synode statt. Das Gemeindeleben war lange von der Situation der „Gemeinden unter dem Kreuz“ geprägt aber auch oft durch die enge finanzielle Lage eingeschränkt. Gottesdienste und Amtshandlungen fanden in behelfsmäßigen Unterkünften (Privathäusern, Scheunen), manchmal sogar heimlich, statt. Eine erste eigene Kirche wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Sie wurde bei einem Großfeuer allerdings bald zerstört.

Die dann Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute Kirche steht bis heute. Sie ist für diese Zeit und für diese Gegend typisch: eine in die Häuserzeile integrierte Saalkirche, bis nach dem 2. Weltkrieg flankiert von der evangelischen Schule auf der einen und dem Pfarrhaus auf der anderen Seite. Letzteres wurde nach seiner Zerstörung nicht wieder aufgebaut.

 

 

Nachdem die Gemeindegrenzen sowie auch die Zeiten mit eigener Pfarrstelle bzw. Mitverwaltung durch benachbarte Pfarrer immer wieder gewechselt haben, ist Randerath seit 1988 wieder mit einer eigenen Pfarrstelle versehen,

Anfangs hatten Georg und Beate Dickmann diese in eingeschränkten Dienstverhältnissen inne. Seit 2009 ist Beate Dickmann alleinige Dienststelleninhaberin mit 75 % Dienstumfang.