Losung für Oktober

Lasst uns aufeinander
achthaben und
einander anspornen
zur Liebe und zu guten Werken.
Hebräer 10,24

Video zum Thema: Segen

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Gottesdienste/KiGO

 

Konzept/Gemeindebericht

Unser Gemeindekonzept können Sie
hier downloaden: 
 Gemeindekonzept


Gemeindebericht 2018

 

Allgemeines

Die Evangelische Kirchengemeinde Randerath ist eine Landgemeinde, deren Wurzeln mehr als 400 Jahre zurückreichen. Zu ihr gehören 16 Orte und Liegenschaften, räumlich ca. je zur Hälfte im
Stadtgebiet Heinsberg und Geilenkirchen.

Mit Aldenhoven, Jülich und Linnich gehört sie zur
Region III des Kirchenkreises Jülich.

Sie hat eine Predigtstätte, die denkmalgeschützte Kirche aus dem Jahr 1718, eingebaut in die Häuserreihe der Asterstraße in Randerath. Hinter der Kirche befinden sich ein Gemeindesaal, das Jugendheim und der Gemeindegarten.

Zur Gemeinde gehören ca. 1.600 Gemeindeglieder.

Mitarbeitende

Der Gemeinde ist eine 75 %-Pfarrstelle zugeordnet, die zurzeit durch Erteilung von Reli-gionsunterricht an der GGS im Gemeindegebiet einen Umfang von ca. 89 % hat.

Es gibt eine Stelle im Gemeindebüro mit 18 Wochenstunden und eine Küsterstelle mit 22,25 Stunden pro Woche incl. Hausmeister- und Reinigungstätigkeit.

Zwei Organisten teilen sich die Gottesdienste.

Insgesamt 70 Ehrenamtliche wirken in der Gemeinde mit,
davon 6 Presbyter/innen.

Krabbelgruppen, Kindergottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit, Kinder- und Jugendfrei-zeiten, Frauenarbeit und Erwachsenenbildung werden meist ehrenamtlich, z. T. durch Hono-rarkräfte betreut.

Eine Männerarbeit und ein Kirchenchor fehlen leider.

Eine Prädikantin befindet sich in der Ausbildung.

Gottesdienste

Die wöchentlichen Gottesdienste werden nach zwei Liturgien (der alten und einer neu erar-beiteten) gefeiert.

Einmal im Monat wird ein ‚Gottesdienst für Ausgeschlafene‘ eine Stunde später angeboten, viermal im Jahr gibt es Bibliologgottesdienste und mehrfach Jugend- und Familiengottes-dienste.

Musikalisch werden die Gottesdienste oft durch zwei Gesangsquartette bereichert.

Das Abendmahl wird monatlich ausschließlich mit Saft und Brot gefeiert. Kinder sind zuge-assen. Seit drei Jahren gibt es das Angebot von Einzelkelchen. Drei- bis viermal im Jahr gibt es ein Agapemahl.

 

Konfirmandenarbeit

Der Unterricht geht über ein Jahr mit zwei Unterrichtsstunden wöchentlich. Außerdem gibt es in dieser Zeit drei von der Pfarrerin und einem Jugendteam begleitete Wochenendse-minare, mindestens drei Exkursionen, zwei Projekttage und mehrere mitgestaltete Gottes-dienste. Viele Konfirmanden nehmen auch an der jährlichen 14tägigen Jugendfreizeit teil und besuchen das wöchentliche Jugendtreffen.

 

Soziale Projekte

Die Gemeinde hat vier dauerhafte Projekte: die ‚Schultankstelle‘, mit der Kinder aus benach-teiligten Familien im schulischen Bereich in Zusammenarbeit mit der GGS vor Ort unter-stützt werden, das Projekt ‚Hoffnung schenken‘, das in akuten Notfällen auch größere Sum-men zur Verfügung stellen kann, ein Projekt zur Unterstützung behinderter Kinder in Mom-basa über die Kindernothilfe und ein Direkthilfeprojekt, das einer kleinen Schule auf den Kapverdischen Inseln gilt.

Außerdem unterstützen wir die Flüchtlinge in unseren Dörfern in unterschiedlicher Weise, u. a. mit einem Deutschkurs für Frauen mit Kinderbetreuung.

Kirchenjubiläum

1718 wurde die Evangelische Kirche Randerath – nachdem sie im Jahr zuvor bei einem ver-heerenden Dorfbrand zerstört wurde – wieder aufgebaut. Dieses Jubiläum haben wir verbun-den mit verschiedenen Aktionen und dem Gemeindefest am 23. September als Höhepunkt gefeiert.

Leider musste die eigentlich geplante Innenrenovierung der Kirche verschoben werden, da die undicht gewordenen Flachdächer von Gemeindezentrum und Jugendheim dringenderen Handlungsbedarf erforderten.

 

Ausblick

Seit Jahren hält sich die Gemeindegliederzahl. Taufen und Sterbefälle, Zu- und Weggemein-dungen halten sich die Waage. Wiederholt überwogen im letzten Jahr allerdings die Austritte die Eintritte bei weitem.

Der normale Gottesdienstbesuch ist weniger, aber besser altersdurchmischt geworden.

Seit letztem Jahr bieten wir wieder einen wöchentlichen offenen Treff für Kinder an, der gut angenommen wird.

Nachdem wir in diesem Jahr ausnahmsweise die Jugendfreizeit in Bayern verbracht haben, werden wir – da unser gewohntes Ziel im Bergischen Land mit neuem Träger wieder offen ist – wieder dorthin fahren. Kosten und Aufwand sind geringer, die Akzeptanz sogar höher.

Die Rekrutierung neuer Jugendteamer und deren Ausbildung sind weiterhin wichtig für unsere rein ehrenamtlich laufende Jugendarbeit.

Überhaupt ist die Wertschätzung und Begleitung der Ehrenamtlichen weiterhin ein wichtiges Anliegen für unsere lebendige Gemeindearbeit.

November 2018

Pfarrerin Beate Dickmann


Bethel-Sammlung

In diesem Jahr findet unsere Sammlung für die Diakonieanstalten Bethel vom
20. bis 26. Oktober statt.
In dieser Zeit können Sie gut erhaltene Kleidung und Schuhe zum Gemeindezentrum bringen.
Info-Zettel und Kleidersäcke liegen dort zum Mitnehmen aus. Bitte beachten Sie, dass kaputte, schmutzige und abgetragene Sachen nicht helfen, sondern Bethel nur unnötige Entsorgungskosten bereiten.

Neustart der Krabbelgruppe

Am Dienstag, den 26. Oktober startet Julia Linnerth eine Krabbelgruppe, die zunächst im katholischen Pfarrheim stattfinden wird.
Eltern oder Großeltern mit Kindern ab Krabbelalter sind dann jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr herzlich willkommen.
Die Kosten betragen 2,50 € /Treffen.
Anmeldungen nehmen wir auch gerne über das Gemeindebüro entgegen.

Hier eine kurze Vorstellung:

Regionaler Reformationsgottesdienst

Der 31. Oktober fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag.
Darum feiern wir gemeinsam schon um 10 Uhr in der Christuskirche in Jülich und laden auch zum Abendmahl ein.
Musikalisch wird der Gottesdienst vom Posaunenchor mitgestaltet. Im Anschluss ist ein Beisammensein im Dietrich-Bonhoeffer-Haus vorgesehen.
Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, melde sich bitte mit Vorlaufzeit im Gemeindebüro.
Dies gilt auch für den Buß- und Bettags-Gottesdienst in Linnich.

 

Gottesdienst am Ewigkeitssonntag am

Am letzten Sonntag jeden Kirchenjahres, in diesem Jahr am 21. November, denken wir diesmal in der kath. Kirche in Randerath in unserem Gottesdienst um 10 Uhr an die, die in den vergangenen 12 Monaten von uns gegangen sind.
Wir wissen: Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern Gott, aus dessen Liebe wir niemals fallen.
Wir wissen: unsere Lieben, die von uns gegangen sind, sind in Gott geborgen, wie wir alle es sind und für alle Zeit es sein werden.
Trotzdem: Sie fehlen uns, mancher Verlust ist noch frisch, mancher Schmerz will nicht vergehen, manche Träne muss noch geweint werden.
Unsere Traurigkeit und unsere Hoffnung sollen einen Ort haben in diesem Gottesdienst, in dem wir die Namen derer nennen, die in unserer Gemeinde bestattet wurden und eine Kerze für sie und all die anderen, die in unseren Herzen sind, anzünden.

Hochwasser in Randerath

Die Hochwasserkatastrophe im Juli hat auch unsere Gemeinde getroffen – insbesondere Randerath, aber auch weitere Dörfer.
Gott sei Dank hat niemand hier sein Leben verloren. Kurzfristig konnten wir mit mehreren tausend Euro aus unserer Diakonie, spontanen Spenden und kirchenkreislicher Unterstützung Betroffenen in akuter finanzieller Bedrängnis helfen und können dies auch weiterhin tun.

Selbst sind wir allerdings auch betroffen: Das Wasser hat nicht nur den Keller des Jugendheims bis über die Decke geflutet und alles Inventar vernichtet, sondern auch bis auf Kirche und Jugendheim alle Räume des Erdgeschosses des Gemeindezentrums.
Da das Wasser mit Öl und Fäkalien vermischt war, sind alle Böden und zum Teil auch die Wände kontaminiert und die Räume können nicht mehr genutzt werden, bis eine umfangreiche Renovierung stattgefunden hat. Der Schaden beträgt nach erster Schätzung mehrere 100.000 € und es ist noch nicht sicher, ob unsere denkmalgeschützte Kirche „mit einem blauen Auge“ davongekommen ist.

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Presbyteriums-Einführungen und -Verabschiedungen

Die für den 26.September geplante Einführung musste aus organisatorischen Gründen verschoben werden.

Ein neuer Termin steht fest:
14.November um 11 Uhr in der kath. Kirche.
In diesem Gottesdienst verabschieden wir uns außerdem von zwei ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen aus dem Besuchsdienstkreis.