Losung für Mai

Öffne deinen Mund für den Stummen,
für das Recht aller Schwachen!
Sprüche 31,8

Liebe Gemeindeglieder,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen müssen wir von unseren
Präsenzgottesdiensten bis auf Weiteres  absehen.

Bitte schauen Sie regelmässig auf unsere Homepage - Sie werden hier über den aktuellen Stand informiert.


 

HIER Video: 5. Sonntag nach Ostern - Rogate

Ein Impuls zu "Standby" von Pfarrerin Beate Dickmann

Weitere Videos finden Sie unter der Rubrik: Gottesdienste/Predigten 


Ökumenischer Familiengottesdienst
an Christi Himmelfahrt im Brückenkopfpark Jülich, Donnerstag, 13. Mai um 11 Uhr

Zu diesem Freiluftgottesdienst für Kinder und Erwachsene laden ein:
die Evangelischen Kirchengemeinden der Region um Jülich sowie die katholische Pfarrei Heilig Geist und die Freie evangelische Gemeinde (FeG).

An Himmelfahrt verließ Jesus seine Jünger, um ihnen Weite zu schenken. Viele Menschen sehnen sich nach Weite in einer Zeit von Ausgangssperre und Reiseverbot, doch Ungeduld schadet nur. Mit den nötigen Schutzmaßnahmen wollen wir die Weite feiern,
darum „... schlagt froh in die Hände, alle Völker, und jauchzt Gott mit fröhlichem Schall!“

Mitglieder des Posaunenchors der Evangelischen Kirchengemeinde Jülich werden uns musikalisch unterstützen. Es gibt eine Geschichte, Gebete, Ansprache und eine segensreiche Aktion.

Die Gottesdienstbesucher haben freien Eintritt über das Tor am ehemaligen Eingang (neben Bistro Lindenrondell), ca. 100 m entfernt vom Haupteingang am JuFa, Rurauenstraße 13, 52428 Jülich. Im Anschluss können sie auch die Angebote des Brückenkopfparks nutzen.

Daher muss beim Eintritt ein offizieller Covid19-Test vorgelegt werden (nicht älter als 24 Stunden). Vielleicht nehmen Sie trotzdem diese Hürde und lassen sich am Mittwoch testen, um am Donnerstag mitzufeiern. Es gelten zudem FFP2-Maske, Hygiene- und Abstandsregeln, Nachverfolgbarkeit der Anwesenden, auch darf leider nicht gesungen werden.
Bei Dauerregen wird der Gottesdienst verlegt in die Evangelische Christuskirche Jülich.

 


 
Rabe_Rafael.jpg  Schaut doch mal nach > Gottesdienste/KiGO


 

Beziehungsweise:
jüdisch und christlich – näher als du denkst

Unter diesem Motto steht eine Plakataktion, der sich auch unsere Gemeinde angeschlossen hat. Im Jahr 2021 existiert jüdisches Leben seit 1700 Jahren. Bundesweit wird dieses Jubiläum mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen und Begegnungsprojekten gefeiert (www.1700Jahre.de).
Ein Beitrag zum Jubiläumsjahr ist die Plakat-Aktion. Auf 12 Plakaten werden monatlich jüdische und verwandte christliche Fest- und Feiertage dargestellt und in wenigen Sätzen ihre Bedeutung und ihr Zusammenhang erklärt.
Einfach, anschaulich und verständlich machen die Plakate neugierig darauf, mehr zu erfahren. Sie können die Plakate auch in den Fenstern unserer Gemeinde sehen.


 

Anmeldung der neuen Konfirmanden/innen

Coronabedingt haben wir im letzten Jahr keinen neuen Konfirmanden-Kurs begonnen. Deshalb werden im Mai zwei Jahrgänge gleichzeitig starten. In welcher Form, hängt von den Gegebenheiten zu diesem Zeitpunkt ab.
Angemeldet werden können alle Jugendlichen – auch noch nicht getaufte -, die bis zum
30. September 13 bzw. 14 Jahre alt werden oder derzeit die 7. oder 8. Klasse besuchen.
Die entsprechenden Familien sind von uns angeschrieben worden, soweit sie in unseren Gemeindelisten stehen.
Gerne können Sie die Anmeldeunterlagen auch über das Gemeindebüro anfordern.


 

KU – warum?

Weil es ein Jahr ist voll neuer Begegnungen und Erfahrungen – mit Gott und der Welt, mit sich und anderen.
Weil es ein Jahr ist, das Orientierung nicht nur im Glauben und Selbstvertrauen vermitteln will. Weil im wöchentlichen Treffen nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch auf viele Fragen und Interessen eingegangen wird.
Weil gemeinsame Wochenenden, Projekttage und Exkursionen dazugehören.
Weil wir die Anregungen und die Fragen, die Kritik und die Ideen junger Menschen brauchen, damit unsere Gemeinde lebendig bleibt.


 

„Bestattung ohne Kirche“

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Als ich vor mehr als 30 Jahren in unsere Gemeinde kam, war Sterben und Tod kirchlich noch ganz anders eingebunden. Sehr viel öfter als heute wurde ich zu Schwerkranken gerufen, um einen Segen zu erteilen oder zu gerade Verstorbenen, um mit den Angehörigen am Bett noch Andacht zu halten.
Das ist inzwischen selten geworden und ich vermute, nicht nur in unserer Gemeinde.

Was mir erst seit einiger Zeit begegnet ist die Tatsache, dass auch Bestattungen von Gemeindemitgliedern ohne kirchliche Begleitung erfolgen.
Manchmal bekommen wir von Bestattern die Information, aber längst nicht immer, sodass diese Menschen einfach aus unserem Blickfeld verschwinden, ohne dass wir die Hintergründe kennen.

Mich hat das sehr irritiert.
Warum sprechen mich Angehörige nicht mehr an, um sie in dieser schweren Abschiedsphase zu begleiten und die kirchliche Trauerfeier mit ihnen zu gestalten?
Zumal ja keinerlei Kosten damit verbunden sind, ganz gleich in welcher Form und mit welchem Zeitbedarf dies vonstattengeht.

Wir sind als Pfarrer/innen intensiv in der Seelsorge ausgebildet und haben umfangreiche Erfahrung darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Angehörigen bei ihrer je eigenen Trauerarbeit und der Abschiedsgestaltung aufzunehmen.
Trauernden beizustehen und Verstorbene mit Gottes Zuspruch zu verabschieden – das sind christliche Grundaufgaben.

Gott lässt uns nicht fallen, weder in unserer Trauer noch in unserem Tod. Seine bleibende Nähe zuzusprechen und erfahrbar zu machen, seine Verheißung des ewigen Lebens zu verkünden und dem Tod entgegenzustellen, das ist mir ein Anliegen als Gemeindepfarrerin. Das möchte ich von Herzen gerne tun für die, die mir anvertraut sind bzw. die sich mir anvertrauen.

Wie nehmen Sie, liebe Gemeindeglieder, das wahr?
Gerne können Sie mir eine Rückmeldung geben – persönlich, telefonisch, per Email.

Ist es für Angehörige einfacher, alles in einer Bestatterhand zu belassen, unabhängig von den Kosten?
Ist es eine zunehmende Kirchenferne, die bedingt, dass Menschen gar nicht mehr um die Möglichkeit der geistlichen Begleitung wissen?
Oder ist es eine Abkehr von Kirche und eine Zeichensetzung eben dafür?

Zum Schluss noch eine Bitte: Selbstverständlich muss sich niemand dafür rechtfertigen, Angehörige ohne Kirche bestatten zu lassen. Aber eine kurze Meldung über den Tod eines unserer Gemeindeglieder – und wenn es nur über den Bestatter ist – wäre hilfreich für uns. Wir könnten unsere Listen zeitnah korrigieren und, wenn gewünscht, Verstorbene im Gemeindebrief aufführen und am Ewigkeitssonntag mit bedenken.

Gerne bin ich auch bereit, im Zweifelsfall unverbindlich zu beraten.
Wie auch immer Sie darüber denken: Gott sei mit Ihnen, wenn Sie um einen lieben Menschen trauern müssen, er stelle Ihnen Wegbegleiter zur Seite, die Sie trösten und gebe Ihnen Zeichen, die Ihnen guttun.

Ihre Pfarrerin Beate Dickmann


 

Jahreslosung 2021: 

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