Aus unserer Gemeinde:

 

Abschied  aus dem Besuchsdienstkreis  

Eigentlich ist dieser Kreis ohne sie gar nicht vorstellbar: Gisela Alternberger.

Seit einer gefühlten Ewigkeit – jedenfalls seit Gründung unseres gemeindlichen Besuchsdienstkreises – ist sie mit dabei – engagiert, zuverlässig, einfühlsam.
Gisela Altenberger hat so die Senioren und Seniorinnen in Dremmen zu deren Geburtstagen besucht und das Altenheim ‚Marienkloster‘ betreut. Zu den Menschen zu gehen, Gespräche zu führen, wenn nötig Hilfe zu organisieren, Infos weiterzuleiten, Ansprechpartnerin unserer Gemeinde zu sein – all das war für Gisela Altenberger Ausdruck ihres Glaubens an Jesus Christus, der uns in Auftrag nimmt und uns als seine Boten und Botinnen zu den Menschen schickt.

Vielen lieben Dank, Gisela. Nicht nur wir im Besuchsdienstkreis werden dich vermissen. Doch Deinen Wunsch, irgendwann einen Schlussstrich zu ziehen und in den wohlverdiensten „Ehrenamtsruhestand“ zu treten, ist nachvollziehbar. Wir wünschen Dir von Herzen Gottes Segen auf Deinem weiteren Weg, eine gute Gesundheit und bleibende Freude an und in Deiner Kirchengemeinde!

 

Frauenhilfe wird Frauenkreis

Eine alte Tradition bricht ab – eine neue beginnt. Nachdem sich Frauen unserer Gemeinde über viele Jahrzehnte als Mitglieder der Frauenhilfe der Evangelischen Kirche im Rheinland getroffen haben, ist nun die Entscheidung gefallen, zum Ende des Jahres die Vereinsmitgliedschaft zu kündigen.
Mehrere Gründe spielen eine Rolle, u. a. dass die Mitgliedsbeiträge für manche ein Hindernisgrund waren, zu diesem Kreis zu kommen, dass schon seit Jahren unsere Frauenhilfe ein offener Treff ist, zu dem auch katholische Frauen kommen, und dass die Inhalte weniger Frauenhilfsthemen als vielmehr Gespräch, Austausch und Begegnung sind.

Ab Januar heißt es nun: Frauenkreis. Die Treffen sind an jedem 2. Donnerstag im Monat wie bisher von 15 bis 17 Uhr bei Kaffee und Kuchen und einem interessanten Thema im Gemeindezentrum und willkommen sind alle Frauen.
Schnuppern Sie also ruhig einmal herein oder fragen Sie an bei Emmy Kamp (Tel. 22453-515).

 

Rückblick Gemeindefest 2018  

Ja, zum einen hatten wir Pech: Auf den einzigen nassen und kalten Sonntag des diesjährigen Traumsommers fiel unser 300. Kirchenjubiläum.
Gerade Familien mit Kindern hat das meist von einem Besuch abgehalten und das liebevoll vorbereitete Kinderprogramm war ziemlich verwaist.
Aber zum anderen hatten wir auch Glück: Viele, viele haben durch Regen und Wind den Weg in unsere Kirche gefunden und sind auch im Anschluss zum Feiern geblieben. So konnten wir in der voll besetzten Kirche einen bunten „Geburtstags-Gottesdienst“ erleben und danach fröhlich miteinander rund um das Thema „300 Jahre Evangelische Kirche Randerath“ feiern.

Wir danken allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen, gebacken, gegrillt, Getränke ausgeschenkt, Kuchen verkauft, Kasse betreut, Programm gemacht, auf- und abgebaut, gespült, geputzt und, und, und … haben. Ohne die vielen helfenden Hände kann so etwas nicht gelingen. Ihr seid unentbehrlich!
Wir danken aber auch allen, die durch ihr Dabeisein, ihr Interesse, ihre Freude, auch manche Spende, ihr Verbundenheit mit unserer Gemeinde gezeigt haben. Es war wohl zu spüren, dass Gottes guter Geist unser Miteinander - Nässe und Kälte zum Trotz - gesegnet hat.

 

Wer macht mit?

Wer sich gerne – auch hin und wieder – ehrenamtlich in unserer Gemeinde engagieren möchte, wende sich bitte an Pfarrerin Dickmann. Wir freuen uns über Menschen, von denen wir wissen, dass wir sie auch kurzfristig ansprechen dürfen, wenn hier und da mal „Not am Mann“ ist.

 

Die "neue" Frau im Talar

Hallo liebe Gemeinde. Mein Name ist Jessica Janssen und die meisten von Ihnen
kennen mich sicherlich bereits. Ich bin 38 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und
unserer Tochter in dem Ortsteil Kraudorf.

Seit 2016 bin ich Mitglied des Presbyteriums und engangiere mich in vielfältiger Weise ehrenamtlich in unserer Gemeinde. Seit 2018 habe ich das Kirchmeisteramt übernommen.

Was einige vielleicht noch nicht wissen ist, dass ich eine Ausbildung zur Prädikantin mache und seit November 2017 offiziell mit der Zurüstung begonnen habe. Seit dem trage ich nun auch in den Gottesdiensten einen Talar.

Prädikanten sind Ehrenamtliche, die eine mehrjährige Ausbildung absolvieren und dazu befähigt und berechtigt sind, Gottesdienste mit eigenen Predigten zu halten, Abendmahlsfeiern, Taufen, Trauungen und auch Bestattungen durchzuführen.

Unter der Woche gehe ich meinem Beruf als Projektkoordinatorin in der Forschung und Entwicklung nach.
Sonntags sieht man mich regelmäßig in den Gottesdiensten. Sicherlich ein anstrengender Weg, den ich bis hierher zurück gelegt habe und der noch vor mir liegt aber die Freude überwiegt die Strapazen in großem Maße.

Ich freue mich auf jeden Gottesdienst, den ich gestalten und mit Ihnen gemeinsam feiern darf.
Dabei liegt es mir sehr am Herzen, meine Lebenserfahrung und einen andern Blickwinkel mit einbringen zu dürfen.

Meine Ordination erfolgt voraussichtlich im Oktober 2019, bis dahin dauert die offizielle Ausbildungszeit noch an, die dann mit einer Einsegnung gefeiert wird.

Bis dahin freue ich mich weiterhin über jeden Gottesdienst und gerne auch über Ihre Meinung und Kritik.

Ihre Jessica Janssen