Die Evangelische Kirchengemeinde Randerath ist eine Diaspora-Gemeinde mit langer Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.
Bereits Anfang des 17. Jahrhunderts fand hier eine Synode statt. Das Gemeindeleben war lange von der Situation der „Gemeinden unter dem Kreuz“ geprägt aber auch oft durch die enge finanzielle Lage eingeschränkt. Gottesdienste und Amtshandlungen fanden in behelfsmäßigen Unterkünften (Privathäusern, Scheunen), manchmal sogar heimlich, statt. Eine erste eigene Kirche wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Sie wurde bei einem Großfeuer allerdings bald zerstört.
Die dann Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute Kirche steht bis heute. Sie ist für diese Zeit und für diese Gegend typisch: eine in die Häuserzeile integrierte Saalkirche, bis nach dem 2. Weltkrieg flankiert von der evangelischen Schule auf der einen und dem Pfarrhaus auf der anderen Seite. Letzteres wurde nach seiner Zerstörung nicht wieder aufgebaut.
Nachdem die Gemeindegrenzen sowie auch die Zeiten mit eigener Pfarrstelle bzw. Mitverwaltung durch benachbarte Pfarrer immer wieder gewechselt haben, ist Randerath seit 1988 wieder mit einer eigenen Pfarrstelle versehen,
Anfangs hatten Georg und Beate Dickmann diese in eingeschränkten Dienstverhältnissen inne. Von 2009 bis 2025 war Beate Dickmann alleinige Dienststelleninhaberin mit 75 % Dienstumfang. Georg Dickmann war von 2009 bis 2024 mit voller Stelle im Schulpfarrdienst beschäftigt.
Seit 2025 wird die Pfarrstelle kreiskirchlich von Pfarrer Felix Schikora mit 50% Dienstumfang besetzt. Mit weiteren 50% Dienstumfang ist er als kreiskirchlicher Jugendpfarrer angestellt und kümmert sich um die Belange der Jugendlichen, insbesondere des Konfi-Unterrichts innerhalb unseres Kooperationsraumes und auch darüber hinaus.




